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Die Methode der Kupferfädchengravur hat sich seit Beginn des 17. Jahrhunderts bis heute nicht geändert. Die auf die Gravierspindel aufgesetzten, unterschiedlich großen und starken Kupferrädchen haben die Eigenschaft, den zu verwendenden Schmirgel in sich aufzunehmen und damit das Glasmaterial herauszuarbeiten, wodurch die typische Kupfergravuroberfläche erzielt wird. Für die grobe Vorarbeit benutzen wir natürlich Diamanträder mit Bronzebindung. Aber die Detailgravur wird immer auf dem Kupferrad - teilweise unter der Lupe - durchgeführt. Jeder Meistergraveur verwendet für die Politur der Gravur seine spezielle Holzrädchen sowie andere Mittel und Techniken, die er sich angeeignet oder von einem älteren Graveur erworben und weiterentwickelt hat.

Nur der beste Graveur ist im Stande, die Gravur zu polieren, die Geheimnisse zu bewahren und diese dem Sohn oder begabten Nachwuchsgraveur zu vermitteln, denn diese Technik wird nicht während der Ausbildung in den Berufsschulen gelehrt.

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Unsere Graveure sind teilweise schon 45 Jahre mit diesem Handwerk vertraut, die unter anderem Arbeiten für Königshäuser in Europa und Asien durchführten.
Die jungen, talentierten Graveure haben somit immer einen Maßstab vor Augen. Mit höchst möglicher Präzision werden aufwendige Ornamente, Schrift, Portraits und alle nur erdenklichen Motive aus Fauna, Flora und der bildenden Kunst von Barock. Klassizismus, Renaissance, Jugendstil bis zu modernen Entwürfen (positiv oder negativ) graviert. Selbstverständlich fertigen wir die Glasgegenstände auch in kundenspezifischen Formen und Motiven. Die Herstellung von Duplikaten für Sammler, Museen usw. sind in unseren Werkstätten sehr willkommen, und wir scheuen weder einen Vergleich noch irgendeine Aufgabe, sei sie auch noch so schwierig. Dennoch bleibt das Hauptaugenmerk und Ziel unserer künstlerischen Arbeit die Herstellung von Unikaten, auch wenn einige ausgesuchte Werke in limitierter Auflage angeboten werden.